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Dieses Wunder ereignete sich im Jahre 1333 in Bologna in Italien und
geschah, weil ein frommes junges Mädchen von elf Jahren eine brennende Sehnsucht danach hatte, unseren Herrn in der Eucharistie zu empfangen.
Imelda Lambertini wurde in eine wohlhabende Familie hineingeboren. Ihr Vater war Graf Eagno Lambertini. Mit neun Jahren bereits trat sie
in das Dominikanerinnenkloster ein und wurde von den älteren Schwestern dort sehr geliebt. Sie hatte schon sehr früh eine innige Liebe zu Jesus in der Eucharistie und wollte daher die Kommunion
empfangen. Dies war ihr allerdings unmöglich, da sie noch nicht die vorgeschriebenen zwölf Jahre alt war.
Der Herr machte ihr ein besonderes Geschenk am Fest Christi Himmelfahrt 1333. Während ihres Gebetes erschien eine Hostie
mitten vor ihr in der Luft. Ein Priester wurde gerufen und er gab ihr die Heilige Kommunion. Sie fiel in Ekstase und erwachte nicht wieder. Sie starb beim Empfang ihrer Ersten Heiligen Kommunion.
Die Verehrung der Seligen Imelda begann in den frühen Jahren
des 20. Jahrhundert. Eine Gemeinschaft von Dominikanerinnen wurde gegründet unter dem Namen „Dominikanische Schwestern der Seligen Imelda“. Sie bemühten sich besonders, die Liebe zur Eucharistie zu
verbreiten und die Ewige Anbetung zu fördern. Der unverweste Leib der Seligen Imelda liegt in der Kirche St. Sigismund in der Nähe der Universität von Bologna. Papst Pius X. ernannte sie zur Patronin der
Erstkommunikanten.
Oh Herr, lass uns täglich sterben und die in der Eucharistie empfangen als wäre es unsere letzte
Kommunion. Lass uns wie kleine Kinder werden mit dieser unschuldigen Liebe und diesem vollkommenen kindlichen Vertrauen in deine Liebe und Barmherzigkeit.
Aus dem Englischen übersetzt und übernommen aus der Internetseite www.thedivinemercy.org/devotions/euchmiracles.htm#Bologna
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