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Melchisedek
Melchisedek verweist auf Christus. Als Abram von seinem Sieg über Kedor-Laomer zurückkehrt, “brachte Melchisedek, der König von Salem, Brot
und Wein heraus. Er war Priester des Höchsten Gottes.” (Gen 14,18) Damit verweist er auf das Brot und den Wein, der vom Priester in der Messe konsekriert
wird. Der Hebräerbrief sagt uns: “Dieser Melchisedek, König von Salem und Priester des höchsten Gottes; er, der dem Abraham, als dieser nach dem Sieg über
die Könige zurückkam, entgegenging und ihn segnete und welchem Abraham den Zehnten von allem gab; er, dessen Name «König der Gerechtigkeit» bedeutet und
der auch König von Salem ist, das heißt «König des Friedens»; er, der ohne Vater, ohne Mutter und ohne Stammbaum ist, ohne Anfang seiner Tage und ohne Ende
seines Lebens, ein Abbild des Sohnes Gottes: dieser Melchisedek bleibt Priester für immer. (Hebr 7,1-3)
Nach dem Hebräerbrief ist Christus Priester nach der Ordnung des Melchisedek (Hebr 6,20). Sein Priestertum greift damit hinter das levitische Priestertum zurück.
Zeichen dieses Priestertums ist eben Brot und Wein, die als unblutiges Opfer auch im jüdischen Tempelkult vor allem in den Schaubroten von großer Bedeutung blieben.
(vgl. dazu auch: Pitre, Brant, Jesus and the jewish roots of the Eucharist, New York 2011, S. 126-128)
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